der Blick nach Europa

Seit mehr als einem halben Jahr scheint es kein anderes Thema in den News zu geben als das Schicksal der Flüchtlinge die nach Europa wollen. Sie fliehen vor einem gefühlt endlosen Krieg und aus einem Land in dem traumatisches erlebt haben und für sich keine Perspektive sehen. Diese Menschen sind in aller höchster Not denn niemand verläßt freiwillig seine Heimat. Von daher ist es ein Akt der Humanität diesen Menschen Asyl zu gewähren. Aber Humanität hat seinen Preis und es läßt sich daraus auch keinen schnellen Profit schlagen. Darum sieht der Blick nach Europa seit einigen Wochen so aus:

Die Diskussion in Europa und auch in Deutschland ist für mich keine Krise, die sich irgendwie von alleine lösen läßt, indem Stacheldrahtzäune auf gestellt werden. Nein, es ist für mich eine humanitäre Katastrophe! Sind denn 70 Jahre schon ein zu langer Zeitraum um zu vergessen, dass auch innerhalb von Europa Menschen auf der Flucht waren? An all jene konservativen Geister, bei denen diese Tatsache bereits in Vergessenheit geraten mag, sei gesagt, nennt sie doch einfach Vertriebene. Vielleicht kommt dann die Erinnerung zurück. Und keine Angst auch 2030 wird es noch genügend blonde Mädchen geben, die nicht als Exoten gelten.

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4 Kommentare

  1. Angelika

    Ja, es ist schon ziemlich armselig wie sehr wir nur auf unseren Vorteil bedacht sind. Die Welt ist mittlerweile ein Dorf und einige Wenige schüren unsere Ängste. Wenn wir die Ängste mal beiseite legen, kann sich auch etwas wunderbar Neues daraus ergeben.
    Wenn wir so weitermachen, dann verkriechen wir uns bald in unseren Wohnungen und kommen nicht mehr raus vor lauter Ängsten und Vorurteilen. Es liegt an jedem selbst etwas dagegen zu tun. Ich für meinen Teil möchte mich nicht so manipulieren lassen.

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    1. burkhard (Beitrag Autor)

      Hallo liebe Angelika, vieleen Dank für deine Gedanken. Ich habe diesen Beitrag geschrieben, weil mir das Rumlamentieren über die sogenannte “Flüchtlingskrise” und dem damit verbundenen gefühlten Nichtstun bezeiten nur noch nervt. Diese Menschen sind in Not und brauchen Hilfe jetzt und sofort. Denn sie sind einfach da und lassen sich nicht wegdiskutieren.
      Die Unfähigkeit der Regierungen in Europa mit dieser Situation um zu gehen, nutzen Hetzer mit Angstparolen für sich aus. Aber es gibt auch einfach nur dumme Menschen( Vollpfosten ) in den legitimen Parteien die immer wieder Zündstoff liefern um Ängste zu schüren. Die beiden letzten Sätze im Beitrag beziehen sich auf einen Tweet ( https://mobile.twitter.com/SteinbachErika/status/703573927352786945 ) von Erika Steinbach ( CDU ) die langjährige Vorsitzenden des “Bund der Vertriebenen” war.
      Also vor den Flüchtlinge die in unser Land kommen braucht wirklich keiner von uns Angst zu haben, vor dem gegenwärtig wieder aufkeimenden rechten Gedankengut jedoch schon. Aber darüber wollte ich noch einen seperaten Beitrag schreiben. Mir scheint ich sollte ab und zu mal bei dir auf einen Kaffee vorbei schauen 🙂

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  2. Helmi Kaiser

    Danke für den gut formulierten Beitrag. Auch ich denke, das Thema ist keine Eintagsfliege. Es wird uns noch lange begleiten. Wir können diese Bewegung nicht aufhalten. Und je mehr wir uns dagegen sperren, desto schlimmer wird es. Wann begreift Europa das. Mit Grenzen hält man diesen Flüchtlingsstrom nicht auf. Es sein denn, man will einen Krieg mit Waffen führen. Denn die Menschen haben keine andere Alternative, als ihrer Heimat zu entfliegen. Wie sagt Frau Merkel so oft, es ist alternativlos.
    Und es wird die Gesellschaft verändern. Damit müssen wir leben. Aber Veränderung hat auch immer positive Seiten. Ohne die Evolution würde es uns Menschen gar nicht geben. Obwohl, ist das für die Welt nun positiv oder nicht? Darüber kann man streiten.
    Nein, im Ernst. Wir alle sollten helfen, wo wir können und uns den neuen Herausforderungen stellen.

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    1. burkhard (Beitrag Autor)

      Der Umgang mit Geselschaften aus anderen Kulturkreisen wird uns verändern keine Frage. Aber das ist ganz normal und wir sollten da auch keine Angst haben. Es gilt nun sich der Herausforderung an zu nehmen. Wer das nicht einsehen will wird wohl ein Problem haben. Das hat er aber mit sich selbst und nicht mit den Flüchtlingen.

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