hinter Fenstern

Es ist schon verrückt, wenn wir durch die Stadt gehen und wir kommen an einem Fenster vorbei, können wir zumeist nicht widerstehen mal einen Blick hinein zu riskieren. Meisten sind es aber auch die Schaufenster in der Stadt, hinter denen Waren im wohl dekoriertem Ambiente gezeigt werden. Wir werden geradezu verlockt eine Blick hinein zuwerfen. Getrennt durch die Scheibe entsteht der Eindruck, dass das was hinter dem Fenster ist für uns nicht greifbar, ja vielleicht sogar unerreicht erscheint. Vielleicht ist es gerade dieses Bewußtsein was uns hinter einem Fenster ungezwungen werden läßt. Wir fühlen uns getrennt von der äußeren oft hektischen Welt und können sie doch sehen. Von außen betrachtet sehen wir somit aber zwei Welten gleichzeitig. die des Jenigen hinter der Scheibe und seine Sicht auf die Welt durch die Spiegelung der Scheibe.

Aus fotografischer ergibt sich, durch die Halbspiegelungen, eine schön Möglichkeit die Motive zu abstrahieren ohne auf eine Bildbearbeitung zurück greifen zu müssen.

Seid inspiriert 🙂

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8 Kommentare

  1. markus

    Gute Idee…fein umgesetzt 🙂
    lg

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    1. burkhard (Beitrag Autor)

      Lieben Dank Markus 🙂

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  2. Helmi Kaiser

    Fenster sind eine gute Erfindung. Sie bieten immer Schutz vor der jeweils anderen Welt. Sitze ich drinnen, dann kann ich in Ruhe das Treiben draußen beobachten, ohne mich schlechtem Wetter, Menschengetümmel oder anderen Unbillen oder gar Gefahren aussetzen zu müssen. Bin ich dagegen draußen, dann kann ich zunächst erkunden, ob mich jenseits des Fensters etwas Interessantes oder Spannendes erwartet.
    Nur wir Menschen haben dieses Fenster nicht. Ich erkenne zwar die Welt da draußen um mich herum. Aber wie die Welt in mir ausschaut, das sieht niemand. Manch guter Freund erahnt diese Welt zwar, aber wirklich sehen kann sie niemand. Meistens erscheint das ein Vorteil zu sein. Manchmal aber auch nicht.
    Du als Fotograf zeigst hier beide Sichtweisen – den Blick nach draußen und den Blick nach drinnen- gleichzeitig. Spannende Momente.

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    1. burkhard (Beitrag Autor)

      Wir zeigen als Menschen unser Antlitz der Welt und wir reflektieren mit unseren Mimen und Gesten die Welt. Also genau wie so ein Fenster. Dumm nur, dass manche Zeitgenossen etwas anderes von sich zeigen als ihre Welt wirklich ist. Da ist dann immer Spielraum für Interpretation womit man auch ganz schwer daneben liegen kann. Aber das macht andererseits den Reiz im Umgang auch aus. Es besteht durch diese Unsicherheit immer ein gewisses Risiko in jeder Begegnung. Ich glaube das Leben wäre nicht lebenswert wenn wir von den anderen sofort Alles genau wüssten. Bei den Fenster ist es genauso, man sieht beiden Welten nicht Alles genau und automatisch. beginnt unsere Vorstellung an zu arbeiten um die Lücken zu füllen.
      Danke dir für deine Gedanken 🙂

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  3. Victor Bezrukov

    inspirational moments !

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    1. burkhard (Beitrag Autor)

      Hey Victor, i´m happy i can give an inspiration back to you. My idea was to bring both worlds (the world of the people behind the his view to outside ) in one picture. So much thanks for stoping by 🙂

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  4. Angelika

    Helmis Gedanken sind hochinteressant und lassen sich noch weiter spinnen. Denn genau wie beim Blick auf den Menschen, wo man viel Spekulationsfreiheit hat, wie es wohl in diesem Menschen gerade innen aussieht, kann man sich auch sehr täuschen was man in einem Fenster zu sehen glaubt. Auch hier wird das Fenster durch den Menschen beeinflusst. Er zeigt das was er zeigen will, etwas weiter hinten kann es auch hier ganz anderes aussehen.
    Manchmal hat man aber auch durch Zufall die Gelegenheit Dinge durch ein Fenster zu beobachten, welche eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren. Nicht immer will man da so genau hinschauen. Ich denke, so ist es auch mit dem “inneren Fenster” eines Menschen. Diese Fenster sind der Zugang zur Seele!
    Nicht immer, aber vielleicht doch das ein oder andere Mal, lohnt es sich genauer hinzuschauen.

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    1. burkhard (Beitrag Autor)

      Lieben Dank Angelika. Fakt ist doch und das soll diese Fotoserie zeigen, dass beide Menschen jeweils nur einen Teil, sowohl von sich selbst als auch von Gegenüber aus einer Perspektive sehen. Niemals Alles!

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