das Smartphone

… insbesondere in Verbindung mit dem mobilen Internet, hat das Potenzial die Welt komplett zu verändern. Nicht nur als Spassfaktor wie hier auf dem Bild, sondern vor allem als Fenster in die Welt. Der islamische Frühling, den wir vor Kurzem in Nordafrika erlebt haben, wäre ohne das Smartphone sicher nicht passiert. Ganz aktuell sind es die Flüchtlingsströme aus Afrika. Wo Menschen ihr Leben aufs Spiel setzen, um in den Genuss der Wohlstandsgesellschaft zu kommen. Aber auch um eine Perspektive für ihr Leben zu haben, die in ihrer Heimat unerreichbar scheint. Und woher wissen sie es? Von ihrem Smartphone! Es wird ihnen eine Welt gezeigt in der paradiesische Zustände herrschen und in der es keine Grenzen gibt. Ein Trugschluss würden wir sofort sagen. Aber für jene auf dieser Welt die keine Perspektive haben, ein Trugbild, dass sie allzu gerne glauben wollen.

 

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2 Kommentare

  1. Helmi

    Ich hoffe, die Entäuschung wird nicht zu groß. Ich wünsche allen, die ihr Glück hier suchen, dass ein wenig davon in Erfüllung geht. Und ich hoffe auch, dass wir Deutsche und Europäer ein wenig von ihnen lernen. Denn wieviel Mut und Hoffnung und Zuversicht haben all dies Flüchtlinge im Gegensatz zu der allseits verbreiteten Zukunfsangst der Deutschen. Wer viel (Materielles) hat, der kann halt auch viel verlieren. Das ist wohl unserProblem. Wir sollten lernen mit weniger glücklich zu werden, dann verfliegen auch die unsinnigen Ängste.

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    1. burkhard (Beitrag Autor)

      Du hast natürlich vollkommen Recht, in dem was du sagst und ich bin auch ganz und gar deiner Meinung. Aber ich wollte eigentlich auf etwas Anderes hinaus. Wir kennen die Höhen und Untiefen des Internets nun schon seit 20 Jahren und wir wissen wie es sich seit Anbeginn entwickelt hat. Aber stell dir mal vor, du weisst überhaupt Nichts vom Internet und du bekommst nun ein Gerät in die Hand, dass dir diese Cyberwelt auf heutigem Stand öffnet. Und plötzlich wird dir klar wie groß die Wohlstandsunterschiede zwischen dir und dem Rest der Welt bestehen. Das weckt Begehrlichkeiten und je größer dieser Unterschied ist umso größer ist auch der Drang sich auf den Weg zu machen. Sie machen sich auf den Weg weil nun wissen welcher Unterschied besteht. Sie gingen in Nordafrika auf die Strasse, weil sie plötzlich wissen was ihnen vorenthalten wird. Es gibt plötzlich Terror Milizen die Alles westliche in unmenschlicher Weise bekämpfen, weil sie wissen wie westliche Lebensweise ausmacht und sie sich in ihrer traditionellen Lebensweise bedroht sehen. u.s.w. Ich bin auf dieses Thema durch die letzte Kolumne von Sasha Lobo gekommen, in dem er über das Thema, allerdings in einem etwas anderen Kontext, schreibt. Wir sollten jetzt nicht das Internet verteufeln und eine Abschaltung fordern. Aber eines ist klar, nun wird schlagartig die jahrzehntelange Ausbeutungspolitik Europas und der der USA deutlich, durch die unser Wohlstand ja gründet. Es ist an der Zeit von dem Wohlstand nun zu teilen. Wie auch immer! Entweder durch Integration der Menschen oder Förderung der Herkunftsländer oder Beides. Nur so wird es uns auch gelingen diesen Terrorgruppen ihre Existenzgrundlage zu entziehen, in dem wir den Menschen eine echte Alternative bieten als sich gegenseitig die Birne ein zu hauen. Es ist Zeit wir sind da in der Pflicht!!!!!

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